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Onboarding als Erfolgsfaktor nutzen

Oft berichten Unternehmen, dass es ihnen schwerfällt, neue Mitarbeiter zu finden und zu gewinnen, einzuarbeiten und langfristig an das Unternehmen zu binden. Gibt es Möglichkeiten, die Identifizierung von Mitarbeitern mit dem Unternehmen so zu fördern, dass sie planen, dauerhaft dort zu arbeiten?

Dieser Frage widmen wir uns im Folgenden und verraten, wie es Ihnen mit einfachen Mitteln gelingt, erfolgreiche Mitarbeiterakquisition zu betreiben und die Bindung der Arbeitskräfte an Ihr Unternehmen zu fördern.

„Onboarding“ ist eine Kurzversion für den englischen Ausdruck „Taking on board“ und bedeutet wörtlich übersetzt „an Bord nehmen“. Im betrieblichen Kontext steht dieser Begriff für das Einstellen und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und ist ein Konzept aus dem Personalmanagement. Konkret geht es beim Onboarding um das Einführen neuer Mitarbeiter an ihren Einsatz- bzw. Arbeitsbereich. Diese Integration neuer Arbeitskräfte gelingt durch gezielte Maßnahmen, die es dem Arbeitnehmer erleichtern sollen, sich am neuen Arbeitsplatz zurechtzufinden.warehouse-workers-sharing-ideas-for-better-organization-and-efficiency

Onboarding wird vor dem Hintergrund des aktuell akuten Fachkräftemangels immer wichtiger. Auch die steigende Bereitschaft zur Mobilität und damit verbundenen vermehrten Möglichkeiten von Arbeitsplatzwechseln schreiben Onboarding-Prozessen immer stärkere Bedeutung zu. Denn was, außer hohen Kosten, bringt es einem Unternehmen, wenn neue Arbeitnehmer nach einer kurzen Einarbeitung den Job wieder kündigen? Daher sollte es Ziel eines jeden Unternehmens sein, neu hinzugewonnene Mitarbeiter vom ersten Arbeitstag an bestmöglich an das Unternehmen zu binden. Ein gut konzipiertes Onboarding kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass sich neue Arbeitnehmer von Anfang an im Unternehmen wohl fühlen und infolgedessen auch nach außen hin das Unternehmensimage positiv prägen.

 

Onboarding neuer Mitarbeiter in drei Phasen

Ein erfolgreiches Onboarding-System besteht aus drei Phasen. Als Unternehmer sollten Sie einen solchen Onboarding-Prozess als Chance nutzen, um neue loyale und zufriedene Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden.
  • Vorbereitungsphase:
    Bereits nach der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags beginnt die Phase der Vorbereitung. Von der Vertragsunterzeichnung bis zum Arbeitsantritt vergeht meist eine gewisse Zeit, die Sie als Arbeitgeber für die Vorbereitung eines gelungenen Onboardings nutzen können.
    Damit neue Mitarbeiter einen tieferen Einblick ins Unternehmen bekommen, ist es sinnvoll, ihnen schon vorab Informationen zukommen zu lassen. Dies kann anhand von Handbüchern, Broschüren und Erläuterungen zur Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung geschehen. Auf diese Weise können neue Mitarbeiter die Zeit zwischen Vertragsunterzeichnung und Antritt der Stelle sinnvoll nutzen und sich mit ihren Möglichkeiten im neuen Unternehmen befassen. Nicht selten tauchen bei Arbeitnehmern, die soeben einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben, in den folgenden Tagen auch Fragen auf. Daher ist es hilfreich, ihnen bei Vertragsunterzeichnung feste Ansprechpartner zu nennen, an die sie sich mit ihren Fragen wenden können. Auch die Arbeitsumgebung für neue Arbeitnehmer sollten Sie in der Zeit bis zu deren Arbeitsantritt vorbereiten. Kümmern Sie sich darum, alle notwendigen Arbeitsmaterialien zu besorgen und die Technik entsprechend einzustellen. Zudem können Sie bereits einen Partner auswählen, der dem neuen Kollegen in den ersten Tagen unterstützend zur Seite steht.
  • Orientierungsphase:smiling-businessman-welcoming-new-partner-at-group-meeting-with-handshake
    Mindestens genauso wichtig wie die Vorbereitung ist die Orientierung. Begrüßen Sie neue Mitarbeiter am ersten Tag herzlich und signalisieren Sie Ihre Wertschätzung. Bei einem Rundgang durchs Unternehmen sollten neue Arbeitnehmer alle wichtigen Orte und Anlaufstellen des Betriebs kennenlernen, ebenso die zukünftigen Kollegen. Bestenfalls händigen Sie neuen Mitarbeitern eine Mappe mit allen notwendigen Informationen, wie beispielsweise Passwörter, aus.
    Nach etwa einer Woche sollten Sie das Gespräch mit Ihrem neuen Mitarbeiter suchen und klären, wie die Person sich fühlt, ob es Probleme gibt oder Anregungen. Damit zeigen Sie neuen Angestellten, dass Sie tatsächliches Interesse daran haben, dass sie sich wohlfühlen und Ihnen eine lange Zeit als Mitarbeiter erhalten bleiben.
  • Integrationsphase:
    Diese Phase beginnt, nachdem sich neue Mitarbeiter bereits erfolgreich ins Unternehmen eingelebt haben. Ihnen sind bestenfalls bereits sämtliche Abläufe und Kollegen bekannt. Nun gilt es sie so zu integrieren, dass sie eine tiefe Bindung zum Unternehmen aufbauen. Veranstalten Sie beispielsweise Workshops oder führen Sie andere Maßnahmen zur Teambildung gemeinsam mit allen Mitarbeitern durch. Sie sollten neuen Angestellten auch zunehmend mehr Freiheiten lassen und zu eigenverantwortlichem Arbeiten hinführen. Das zeigt Arbeitnehmern, dass Sie Vertrauen in sie und ihre Fähigkeiten haben.

Diese simplen Onboarding-Maßnahmen ermöglichen Ihnen, erfolgreich neue Mitarbeiter zu gewinnen, diese schnellstmöglich einzuarbeiten und nachhaltig an das Unternehmen zu binden. Bei der Einstellung neuer Angestellter ist daher ein strukturiertes Onboarding unbedingt zu empfehlen.

 

Onboarding auch für Subunternehmer

two-confident-business-man-shaking-hands-during-a-meeting-in-the-office-success-dealing-greeting-and-partner-conceptOnboarding kann auch am Beginn der Zusammenarbeit mit Subunternehmern sinnvoll sein. Ähnlich wie bei Mitarbeitern ist es sicherlich in Ihrem Sinne, die Kooperation mit zuverlässigen und bestenfalls kostengünstigen Subunternehmern möglichst lange zu erhalten. Die Vorteile, die ein erfolgreiches Onboarding für die Integration neuer Mitarbeiter mit sich bringt, können ebenso in der Zusammenarbeit mit Subunternehmern genutzt werden. Die Implementierung eines strukturierten und professionellen Onboardings wirkt sich zudem positiv auf das Image Ihrer Firma aus, welches dann von zufriedenen Mitarbeitern und Subunternehmern nach außen getragen wird. Leider wird die Wirkung eines solchen Prozesses speziell in der Kooperation mit Subunternehmern noch häufig unterschätzt. Tatsächlich ist ein standardisiertes Onboarding aber auch in diesem Bereich absolut lohnenswert.

 

Onboarding per E-Learning

Neue Mitarbeiter einzustellen und einzuschulen oder die Zusammenarbeit mit neuen Subunternehmern aufzunehmen bedeutet, immer wieder die gleichen allgemeinen Informationen zu vermitteln - die Häufigkeit hängt dabei von der Größe des Unternehmens und der Fluktuationsrate im Betrieb ab. Wir sind davon überzeugt, dass sich für alle Informationen, die man in regelmäßigen Abständen wiederholt erklären muss, eine strukturierte und nutzerfreundliche Automatisierung der Wissensvermittlung lohnt. Mit E-Learning können der Belegschaft problemlos Informationen in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden - auch firmeninterne Inhalte. Wichtig ist dabei, ein komplettes Lernmanagement-System zu implementieren, das diese Funktion bietet.

Spedifort stellt Betrieben der Transport- und Logistikbranche ein Lernmanagement-System zur Verfügung, das speziell auf deren Bedürfnisse ausgelegt ist.

Möchten Sie mehr über die Vorteile von Mitarbeiterschulungen via E-Learning erfahren? Nutzen Sie gern die Möglichkeit, sich die Funktionsweise und vielfältigen Möglichkeiten von Spedifort in einem Webmeeting anschaulich und mit Praxisbeispielen präsentieren zu lassen. Vereinbaren Sie dafür in unserem Kalender ein unverbindliches Erstgespräch, anhand dessen wir unsere Web-Präsentation dann speziell auf Ihren Bedarf ausrichten können.

 

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